Direkt zum Inhalt

Meine Anwaltsstation bei Qivive

In Paris und Köln

Zu Beginn des Rechtsreferendariats und nach zwei Jahren Pandemie war mir eines klar: Ich wollte wieder in Paris arbeiten. Bereits im Rahmen eines Doppelstudiengangs des deutschen und französischen Rechts habe ich die Vorzüge der Stadt an der Seine kennen und schätzen gelernt.

Mein Ziel: Eine deutsch-französische Kanzlei.

Denn trotz diverser Praktika in Deutschland und Frankreich waren meine bisherigen Erfahrungen immer ausschließlich im deutschen oder im französischen Recht angesiedelt. Auf der Suche nach geeigneten Kanzleien stieß ich schnell auf Qivive.

Nach meinem Vorstellungsgespräch vereinbarten wir, dass ich einen Monat in Paris und die übrigen 8 Monate am weiteren Standort in Köln arbeiten werde. Dabei startete ich mit vier Tagen die Woche und reduzierte anschließend auf drei Tage die Woche. Die Arbeitszeit belief sich meistens auf acht Stunden am Tag.

Le premier mois à Paris war eine besonders schöne Erfahrung. Dadurch hatte ich die Chance, die Kollegen und Kolleginnen an zwei verschiedenen Standorten persönlich kennenzulernen und führte die intensive Zusammenarbeit mit den Pariser:innen in Köln fort.

La mentalité franco-allemande

Die gelebte deutsch-französische Mentalität macht Qivive zu einem einzigartigen Arbeitsumfeld. Standortunabhängig herrscht eine sehr offene und lockere Stimmung. Es wird konzentriert gearbeitet, aber auch viel gelacht!

Als Referendarin war ich nicht einem bestimmten Team zugeordnet, sondern hatte die Möglichkeit verschiedene Rechtsgebiete des deutschen und französischen Wirtschaftsrechts kennenzulernen.

Tâches variées

Der Tätigkeitsrahmen war sehr vielfältig: Neben den Rechercheaufgaben schrieb ich meine ersten Vertragsentwürfe, unterstützte bei einer Klagebegründung und arbeitete mich in aktuellen Themen zu Gesetzesänderungen ein.

An einigen externen Terminen und an Mandantengesprächen nahm ich teil und erhielt durch die vielfältigen Themen und Rechtsgebiete einen guten Überblick über die Tätigkeiten der Kanzlei. Der Wechsel zwischen den Rechtsgebieten und den Sprachen gestaltete sich als besonders lehrreich, da beinahe täglich eine neue spannende Herausforderung wartete.

Neben dem fachlichen schätzte ich ganz besonders den persönlichen Austausch in vielen gemeinsamen Mittagspausen.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Da es in Paris bis dato nur einen Platz für Referendar:innen, Elèves avocat.e.s und Praktikant:innen gibt, empfehle ich eine frühzeitige Bewerbung.
 

Die Anwaltsstation bei Qivive war eine tolle Erfahrung, die mir sehr positiv in Erinnerung bleiben wird und die ich jedem, der sich für deutsches und französisches Recht interessiert, wärmstens empfehlen kann.

Sowohl auf persönlicher als auch auf professioneller Ebene habe ich sehr viel gelernt und kann nur eins sagen: un grand merci !

Anjana Schiffmann

Weitere Einblicke

Aus sich heraus wachsen

– unsere „Eigengewächse“

aperçu

Unser Credo – Fühl’ Dich wie zu Hause!

aperçu

Meine Anwaltsstation bei Qivive

In Paris und Köln

aperçu

Mehrwert durch Nährwert mit Sabine

Sabine Kambia und ihre Entdeckungen.

aperçu
Jobs