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Frankreich: Charta zwischen Lieferanten von Lebensmitteln und großen Handelsketten

Am 31. März 2022 haben die Lieferanten von Agrarprodukten und Lebensmitteln und die französischen Einzelhandelsunternehmen eine Charta der Verpflichtungen (sog. Charte d’engagements des fournisseurs de produits agricoles et alimentaires et des enseignes de la grande distribution dans le contexte de guerre en Ukraine) unterzeichnet.

Diese Charta soll als Rahmen für die neuen Vertragsverhandlungen dienen, die derzeit stattfinden, um die Folgen des Krieges in der Ukraine und der Vogelgrippe (insbesondere die Preisexplosion und die Knappheit bestimmter Produkte) zu bewältigen. 

Diese neuen Vertragsverhandlungen finden auch vor dem Hintergrund statt, dass in Frankreich am 18. Oktober 2021 das Gesetz Egalim 2 verkündet wurde. Dieses Gesetz hat die Geschäftsbeziehungen zwischen Nahrungsmittelproduktion und -vertrieb neu geregelt. Es führt insbesondere neue Mechanismen ein, wie eine Transparenzpflicht für Lieferanten von Agrarrohstoffen und die Einführung einer Klausel zur automatischen Preisanpassung  und zur Neuverhandlung der Preise in Verträgen zwischen Lieferanten und Händlern.
 


Alle Details zu den neuen Klauseln und damit verbundenen Pflichten können Sie im vollständigen Artikel Frankeich: Charta zwischen Lieferanten von Lebensmitteln und großen Handelsketten (erschienen in EuZW 2022, 635) auf beck-online nachlesen.

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