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Enthusiasmus ist die halbe Miete | Teil 3

Teil 3: Meine Energie – mit Ideen und Power zur eigenen Kanzlei

Und so kam es, dass ich nach dem Studium nicht in eine dieser Großkanzleien ging, sondern mich dafür entschied, bei der Kanzlei Epp, einer mittelständischen Kanzlei in Straßburg anzuheuern. 

Diese Kanzlei wurde geführt von einem Deutschen, Emil Epp, der von Frankreich aus eine deutsche mittelständische Klientel im französischen Recht auf Deutsch beriet. Emil Epp hatte erkannt, dass zahlreiche deutsche Mittelständler es vorzogen, in ihrer eigenen Sprache im fremden Recht beraten zu werden. Und Emil Epp war mit seinem Konzept ziemlich erfolgreich. 

So beriet ich in meinen ersten beiden Berufsjahren deutsche Unternehmen in verschiedenen Fragen des französischen Rechts. Nach zwei Jahren entschied ich mich dazu, das Kölner Büro der Kanzlei (die dann Epp & Kühl hieß) zu eröffnen, mit dem Ziel primär eine französische Klientel im deutschen Recht zu beraten. Wie sich aber rasch zeigte, war das Bedürfnis nach einer Beratung im französischen Recht vor Ort in Deutschland so groß, dass ich rasch auch von Köln aus zu 90 % im französischen Recht beriet. Wir waren damit eine französische Kanzlei in Deutschland.

Die Kanzlei wuchs kontinuierlich und wir mussten jedes Jahr weitere Kolleginnen und Kollegen einstellen, um dem wachsenden Bedarf unserer Mandanten gerecht zu werden. In der Mehrzahl stellten wir französische Juristen ein, die in Deutschland im französischen Recht beraten wollten. Inzwischen haben wir aber auch ein Büro in Paris und in Lyon eröffnet, um noch näher bei den Tochtergesellschaften unserer Mandanten zu sein und auch, um einfacher Anwälte für uns zu gewinnen, die in Frankreich wohnen bleiben wollen oder deutsche Juristen anzuziehen, die in Frankreich arbeiten möchten.

Allen Kollegen ist eines gemeinsam: Sie sind perfekt zweisprachig und haben alle ein Doppelstudium absolviert (die allermeisten unter ihnen das DFM Köln Paris). 

Wie sich zeigte, kann man damit nicht nur als deutscher Jurist in Frankreich arbeiten, sondern auch als französischer Jurist in Deutschland (zu den Einschränkungen weiter unten).

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